No Other Land ist ein palästinensisch-norwegischer Dokumentarfilm unter der
Regie von
Basel Adra,
Hamdan Ballal,
Yuval Abraham und
Rachel Szor aus dem Jahr
2024. Der Debütfilm hatte im Februar 2024 auf der
Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion
PanoramaKeine Beschreibung verfügbar
und wurde mit dem
Berlinale Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Nach dem Eklat der
documenta fifteen löste der Auftritt der Filmemacher bei der Preisverleihung eine weitere Diskussion um
AntisemitismusAntisemitismus bezeichnet eine feindselige Haltung, Vorurteile oder diskriminierende Handlungen gegenüber jüdischen Menschen aufgrund ihrer Religion, Herkunft oder kulturellen Zugehörigkeit. In audiovisuellen Medien wird Antisemitismus häufig thematisiert, um historische Ereignisse wie den Holocaust, gesellschaftliche Ausgrenzung, Hassideologien oder aktuelle Formen von Judenfeindlichkeit darzustellen. Beispiele sind Schindlers Liste (1993), Der Pianist (2002) oder Jojo Rabbit (2019).
in der deutschen Kulturszene aus. Im Fall des Films
No Other Land erwiesen sich diese Vorwürfe jedoch als haltlos, und die Regisseure gingen deshalb juristisch gegen sie vor. Unter anderem kündigten sie Schritte gegen die Stadt Berlin an, die fälschlicherweise auf ihrer Website behauptet hatte, dass die Dokumentation antisemitische Inhalte hätte.