Der
chinesische Spielfilm
Tuyas Hochzeit (Originaltitel: Chinesisch 圖雅的婚事/图雅的婚事
Túyǎ de hūnshì) aus dem Jahr 2006 spielt im nördlichen Autonomen Gebiet
Innere Mongolei. Regisseur
Wang Quan'an inszenierte den Film als Drama mit komischen Elementen und erzählt darin von traditionell lebenden Hirten, deren Lebensform durch den raschen wirtschaftlichen Wandel sowie durch Verstädterung und ökologische Probleme in Frage gestellt ist. Die Rolle der selbstbewussten Titelheldin besetzte Wang mit der chinesischen Berufsschauspielerin
Yu Nan, für die übrigen Rollen wurden ortsansässige
mongolische Laien engagiert. An der Kamera stand der Deutsche
Lutz ReitemeierLutz Reitemeier
* 01. Januar 1963
. Bei den
57. Internationalen Filmfestspielen in Berlin zeichnete die Jury das Werk mit dem Hauptpreis, dem
Goldenen BärenGoldener Bär ist die höchste Auszeichnung der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) und wird jährlich an den besten Film im offiziellen Wettbewerbsprogramm vergeben. Er zählt zu den bedeutendsten Filmpreisen der Welt und steht in einer Reihe mit dem Palme d''Or der Filmfestspiele von Cannes und dem Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig.
Der Goldene Bär wird von einer internationalen Jury verliehen und zeichnet Filme aus, die sich durch künstlerische Qualität, innovatives Erzählen und gesellschaftliche Relevanz hervorheben. Neben dem Hauptpreis werden auch Silberne Bären in verschiedenen Kategorien vergeben, etwa für beste Regie, beste darstellerische Leistung oder beste Kamera.
Der Preis wurde erstmals 1951 vergeben und ist nach dem Berliner Wappentier, dem Bären, benannt. Zu den bisherigen Gewinnern gehören renommierte Werke aus aller Welt, oft mit politischer oder sozialkritischer Aussage.
aus. Am 23. August 2007 kam der Film in die deutschen Kinos.