The Boss of It All ist der
Verleihtitel der deutschen Synchronfassung des
dänischen Spielfilms Direktøren for det hele aus dem Jahr 2006.
Lars von TrierLars von Trier
* 30. April 1956
Lars von Trier (geboren als Lars Trier am 30. April 1956 in Kopenhagen) ist ein dänischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er ist unter anderem Gewinner der Goldenen Palme von Cannes. Lars von Trier gilt als Enfant terrible der Filmindustrie. Bereits sein Dogma-Film Idioten (1998) sorgte mit einer Kombination aus expliziten sexuellen Darstellungen und dem provozierenden Irrsein der Figuren für einen internationalen Skandal. Auch sein Werk Antichrist wurde aufgrund der expliziten und extrem gewalttätigen Darstellung kontrovers diskutiert. Die Welt nannte ihn den »meistgehassten Film« des Jahres. Von Trier gab an, seit längerer Zeit unter Depressionen gelitten zu haben und einen Teil davon in seinen Filmen zu verarbeiten. In Cannes hatte er wiederholt mit pornografischen oder gewalttätigen Szenen in seinen Filmen oder kontroversen Äußerungen provoziert. In einem Interview der Zeit sagte er unter anderem: »Meine Familie hatte sehr genaue Vorstellungen von Gut und Böse, von Kitsch und guter Kunst. Mit meiner Arbeit stelle ich all das infrage. Ich provoziere nicht nur die anderen, ich erkläre mir, meiner Erziehung, meinen Werten, auch ständig selbst den Krieg. Und ich attackiere die Gutmenschen-Philosophie, die in meiner Familie herrschte.«
verantwortete Regie und Drehbuch der Komödie. Sie thematisiert Machtstrukturen in der Wirtschaftswelt, macht sich über radikale Theatertheorien und über nationale Eigenheiten der Dänen sowie ihre Beziehungen zu
IslandEine Insel ist ein vom Wasser umgebener Landteil, der nicht mit dem Festland verbunden ist. Sie kann in verschiedenen Gewässern wie Ozeanen, Flüssen oder Seen vorkommen und variiert stark in ihrer Größe, von kleinen Flussinseln bis hin zu großen Landmassen wie Grönland. In der Film- und Fernsehwelt dienen Inseln oft als Schauplätze für verschiedene Arten von Geschichten. Beispielsweise spielt die Fernsehserie Lost (2004-2010) auf einer mysteriösen, abgelegenen Insel, während der Film Cast Away - Verschollen (2000) die Überlebensgeschichte eines Mannes auf einer einsamen Insel erzählt.
lustig. Zudem spiegeln sich in der Handlung selbstbezügliche Gedanken über das Verhältnis eines Filmregisseurs zu seinen Werken. Eigens für diesen Film hatte von Trier ein System entwickelt, bei dem die Kameraeinstellungen und Schnitte teilweise von einem Computer bestimmt wurden. Daraus resultiert ein visueller Stil, der verglichen mit konventioneller Filmästhetik ruppig und unvollkommen wirkt. Von der Kritik wurde der Film als Nebenwerk von Triers wahrgenommen; überwiegend missfallen hat das Kamera- und Schnittkonzept, das bloß die verwackelte Kamera der
Dogma-95-Filme wiederhole. Kommerziell war der Film nur mäßig erfolgreich.