The Boss of it all

The Boss of it all

2006

Originaltitel: Direktøren for det hele

Alternative Titel

Komödie
Ctrl S

Quellen zum Ansehen

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Leitfaden für Eltern

Sex & Nacktheit : Moderat
Gewalt & Blut : Kaum
Vulgäre Ausdrücke : Moderat
Drogenkonsum : Kaum
Intensive Szenen : Keine

The Boss of it all

2006

Der Chef Ravn führt sein millionenschweres IT-Unternehmen seit vielen Jahren über einen Phantomboss, den alle nur über dessen schriftliche Anordnungen kennen. Er residiert in den USA und tut seine Entscheidungen per E-Mail kund. Der "Softie" Ravn bleibt so der gute Kollege, wird von allen geliebt und kann die Mitarbeiter auf ausbeuterische Weise führen. Als Ravn seine Firma jedoch an ein isländisches Unternehmen verkaufen will, besteht dessen Präsident darauf den "Boss of it all" zu sehen. In Bedrängnis geraten, engagiert Ravn den Schauspieler Kristoffer, der den Boss spielen und die Transaktion durchführen soll. Die Begegnung mit ihrem unbekannten Chef wirft bei den Mitarbeitern peinliche und peinigende Verwirrungen auf und reißt tiefe Wunden. Kristoffer sieht in der Situation zunächst eine schauspielerische Herausforderung, bis "seine Angestellten" ihm verdeutlichen, was sein fiktiver Charakter alles auf dem Kerbholz hat.

Budget

3M $

Einspielergebnis

3.1M $

Gewinn

111.4k $

Premiere

09.06.2007

Kinostart

21.09.2006

Hintergrund

The Boss of It All ist der Verleihtitel der deutschen Synchronfassung des dänischen Spielfilms Direktøren for det hele aus dem Jahr 2006. Lars von Trier verantwortete Regie und Drehbuch der Komödie. Sie thematisiert Machtstrukturen in der Wirtschaftswelt, macht sich über radikale Theatertheorien und über nationale Eigenheiten der Dänen sowie ihre Beziehungen zu Island lustig. Zudem spiegeln sich in der Handlung selbstbezügliche Gedanken über das Verhältnis eines Filmregisseurs zu seinen Werken. Eigens für diesen Film hatte von Trier ein System entwickelt, bei dem die Kameraeinstellungen und Schnitte teilweise von einem Computer bestimmt wurden. Daraus resultiert ein visueller Stil, der verglichen mit konventioneller Filmästhetik ruppig und unvollkommen wirkt. Von der Kritik wurde der Film als Nebenwerk von Triers wahrgenommen; überwiegend missfallen hat das Kamera- und Schnittkonzept, das bloß die verwackelte Kamera der Dogma-95-Filme wiederhole. Kommerziell war der Film nur mäßig erfolgreich.

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