Tsotsi, im deutschen Vorspann auch
Tsotsi: Ein Junge aus dem Getto betitelt, ist ein
südafrikanischernischer Film aus dem Jahr 2005. Er basiert auf dem gleichnamigen
RomanKeine Beschreibung verfügbar
des südafrikanischen Schriftstellers
Athol FugardAthol Fugard
* 11. Juni 1932
. Von vielen Kritikern wurde
Tsotsi vor allem mit dem Film
City of GodCity of God (2002)
130 min • ø-Rating: 8.7
Von: Fernando Meirelles, Kátia Lund
Mit: Alexandre Rodrigues, Leandro Firmino, Phellipe Haagensen
Brasilien in den 60ern: Das "Tender Trio" raubt Motels und Tankwagen aus. Die Jüngeren beobachten und lernen schnell - zu schnell. Etwa zehn Jahre später: Li'l Zé hat sich ausgebreitet, ihm gehört jetzt die ganze Stadt. Rivalisierende Banden werden ohne Gnade niedergemetzelt und vertrieben. Nur sein bester Freund Bene kann ihn einigermaßen zur Vernunft bringen. Buscapé will weder zu Li'l Zé noch zu einer der anderen Banden gehören, die in der "City Of God" herrschen. Er will sich nur seiner Fotografie widmen. Bis jetzt konnte er sich noch aus dem Wahnsinn heraushalten. Doch in den 80ern eskaliert die Situation zwischen den letzten beiden Gangs ...
des Regisseurs
Fernando MeirellesFernando Meirelles
* 09. November 1955
Fernando Meirelles (* 9. November 1955 in São Paulo) ist ein brasilianischer Filmregisseur. Als Regisseur, der von sich behauptet, er hasse Gewaltfilme, hat Fernando Meirelles dennoch ein Auge für die »Ästhetik der Gewalt«. Dies bewies er in der Literaturverfilmung City of God (2002) nach dem Roman von Paulo Lins, für die er bei den Oscars eine Nominierung für die Beste Regie erhielt. Meirelles begann seine Filmkarriere nach Abschluss eines Architekturstudiums mit dem Dreh experimenteller Kurzfilme, für die er zahlreiche Preise bei brasilianischen Filmfestivals erhielt. Zusammen mit einigen Freunden gründete er die Olhar Electrônico, eine kleine Produktionsgesellschaft für Independentfilme. Zudem arbeitete er für kommerzielle Fernsehsender in Brasilien. Großen Erfolg hatte er als Regisseur einer in Brasilien sehr populären Kindersendung. Durch seinen Freund Bráulio Mantovani kam er an ein Drehbuch zu City of God, der sein Erstling für das internationale Kino werden sollte. Meirelles besetzte 350 Rollen vorwiegend mit Laiendarstellern aus den Favelas von Rio de Janeiro. Der Film wurde zu einem riesigen Erfolg in Brasilien und bei zahlreichen internationalen Festivals mit Preisen überhäuft. Mit Der ewige Gärtner von 2005 nach dem gleichnamigen Roman von John le Carré mit Ralph Fiennes und Rachel Weisz in den Hauptrollen, blieb er dem Autorenkino treu. Das Werk wurde 2006 mehrfach für den Oscar, den Golden Globe Award und den britischen Filmpreis BAFTA nominiert, doch nur Hauptdarstellerin Rachel Weisz wurde mit den Filmpreisen ausgezeichnet. 2008 eröffnete Meirelles mit dem Wettbewerbsbeitrag Die Stadt der Blinden die 61. Filmfestspiele von Cannes und konkurrierte das erste Mal um die Goldene Palme. Das Drama mit Julianne Moore und Mark Ruffalo in den Hauptrollen ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von José Saramago, blieb in Cannes aber unprämiert.
verglichen. Der Film erhielt viele internationale Preise, darunter den
OscarOscar (1967)
85 min • ø-Rating: 7.6
Von: Édouard Molinaro
Mit: Louis de Funès, Claude Rich, Agathe Natanson
Bertrand Barnier ist ein reicher Geschäftsmann, der sein Leben liebevoll zwischen seiner Frau und seiner Tochter Colette aufteilt. Um in Form zu bleiben, trainiert er regelmäßig mit einer jungen Sportlerin, die wohl mehr Muskeln als Verstand hat. Der Haushalt macht sich sozusagen von alleine, dank des Dienstmädchens Bernadette, des Chauffeurs Oscar und einem Butler. Aber diese äußerst bequeme Situation ist geradezu dazu bestimmt durcheinander gebracht zu werden. Und es ist sein Geschäftspartner und Vertrauter Christian Martin, der die Katastrophe ins Rollen bringt. Eines Morgens platzt er in Barniers Schlafzimmer und offenbart ihm, dass er eine Verdoppelung seines Gehalts fordert, dass er vor hat, Barniers Tochter zu heiraten, und dass er sowieso ein reicher Mann sei, weil er Barnier jahrelang bestohlen hat. Falls sein Wille nicht geschehen würde, müsse er alle Steuersünden seines Chefs enthüllen.
für den besten fremdsprachigen Film, und wurde unter anderem für einen
Golden Globe AwardDer Golden Globe Award ist ein jährlich verliehener Filmpreis der Hollywood Foreign Press Association (HFPA), mit dem herausragende Leistungen in den Bereichen Film und Fernsehen ausgezeichnet werden. Er gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen der US-Unterhaltungsindustrie und als wichtiger Indikator für den Oscar. Die Verleihung erfolgt in zahlreichen Kategorien, unterteilt in Drama und Komödie/Musical.
nominiert. In Deutschland startete
Tsotsi am 4. Mai 2006. Die Schauspieler des Films sind überwiegend Laiendarsteller.
[http://www.mopo.de/news/oscar-gekroent--tsotsi,5066732,5714050.html]