Reinheit beschreibt im filmischen Kontext einen Zustand der Unschuld, Makellosigkeit oder moralischen Integrität, der oft als
SymbolKeine Beschreibung verfügbar
für das Gute oder das Göttliche fungiert und im Gegensatz zu
KorruptionKorruption (von lateinisch corruptio "Verderbnis, Verdorbenheit, Bestechlichkeit") ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung. Der Missbrauch beginnt, wenn im Rahmen einer öffentlichen, privaten, wirtschaftlichen oder politischen Verantwortung Vorteile erlangt werden oder erlangt werden sollen. Auftreten kann sie z. B. bei Genehmigungen, Posten- oder Auftragsvergaben, Verträgen oder gesellschaftspolitischen Handlungen. Der Missbrauch besteht darin, Vorteile zu erlangen oder zu gewähren, auf die keine Ansprüche bestehen.
oder
SündeKeine Beschreibung verfügbar
steht. In vielen Erzählungen wird die
Reinheit einer Figur durch helle Farben, weiches
LichtLicht bezeichnet in Film und anderen visuellen Medien die gezielte Gestaltung von Helligkeit, Schatten, Farbe und Kontrast, durch die Räume sichtbar, Blickrichtungen gelenkt und Stimmungen erzeugt werden. Als zentrales Mittel der Bildgestaltung kann Licht Figuren modellieren, räumliche Tiefe herstellen, Tageszeiten markieren oder durch Low-Key-Beleuchtung und High-Key-Beleuchtung unterschiedliche dramaturgische Wirkungen entfalten. Der Film noir Der dritte Mann (The Third Man, 1949) zerlegt Wien durch hartes Licht in bedrohliche Schattenflächen, das Historiendrama Barry Lyndon (1975) nutzt Kerzenlicht für eine an Gemälde erinnernde Raumwirkung, und der Science-Fiction-Film Blade Runner 2049 (2017) gliedert seine Zukunftswelt mit wechselnden Farb- und Lichträumen.
oder eine spezifische
Ikonografie visualisiert, wobei ihr Verlust häufig den Wendepunkt einer
TragödieDie Tragödie ist eine Form des Dramas und neben der Komödie die bedeutsamste Vertreterin dieser Gattung. Sie lässt sich bis in das antike Griechenland zurückführen.
markiert. Prominente Beispiele für die thematische Auseinandersetzung mit
Reinheit finden sich in dem Psychodrama
Black SwanBlack Swan (2010)
108 min • ø-Rating: 8.1
Von: Darren Aronofsky
Mit: Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel
Nina ist eine ehrgeizige und leidenschaftliche Ballett-Tänzerin, die ihr Leben ausnahmslos ihrer Arbeit an der New Yorker Ballet Company widmet. Dabei wird sie energisch von ihrer Mutter, selbst eine ehemalige Tänzerin, gefördert. Als die Rolle der Primaballerina für die Produktion des Klassikers Schwanensee neu besetzt werden soll, wird Nina von Regisseur Thomas Leroy favorisiert. Sie bekommt jedoch schnell Konkurrenz durch die jüngere Lily, die zwar technisch schwächer ist, aber eine Leichtigkeit besitzt, die sich nicht mit Übung erreichen lässt. Zwischen den beiden entsteht eine außergewöhnliche Beziehung, die zur Zerreißprobe für Nina wird. Immer intensiver lernt sie die düstere Seite ihres Selbst kennen, das ihr bedrohlicherweise immer ähnlicher wird.
(2010), in der Darstellung der Unschuld in
Das Lied von BernadetteDas Lied von Bernadette (1943)
151 min • ø-Rating: 7.7
Von: Henry King
Mit: Jennifer Jones, William Eythe, Charles Bickford
Lourdes, am 11.02.1858: der kranken 14-jährigen Bernadette Soubrious (Jennifer Jones) erscheint
eine "wunderschöne Dame". Von ihr erhält sie den Auftrag, in einer nahen Grotte nach einer Quelle zu suchen. Bernadette findet sie. Obwohl sie selbst nie gesund wird, scheint das Wasser alle zu heilen, die darin baden. Schon bald strömen die Menschen herbei, um das "Wunder von Lourdes" zu erleben. Währenddessen wird Bernadette für ihre Visionen von Kirche und Regierung terrorisiert. Doch unerschütterlich folgt sie den Botschaften der "schönen Dame".
(The Song of Bernadette, 1943) oder in der visuellen Ästhetik von
Die JungfrauenquelleDie Jungfrauenquelle (1960)
89 min • ø-Rating: 8.3
Von: Ingmar Bergman
Mit: Max von Sydow, Birgitta Valberg, Gunnel Lindblom
Schweden im 14. Jahrhundert: Die Schwestern Karin und Ingeri, die Töchter eines reichen Gutsbesitzers, gehen gemeinsam los, um Kerzen zur Weihe in die Kirche zu bringen. Unterwegs trennen sich ihre Wege, da Ingeri Angst vor der Durchquerung des Waldes hat. Karin, die sich entschließt alleine weiter zu gehen, trifft dort auf zwei Wegelagerer, die sie vergewaltigen und anschließend töten. Auf der Suche nach einer nächtlichen Bleibe, bitten sie nichtsahnend ausgerechnet in Karins Elternhaus um Nachtasyl. Als sie der Mutter eines der Kleidungsstücke des Mädchens verkaufen wollen, verständigt diese ihren Ehemann. Der konfrontiert sowohl Ingeri als auch die Männer mit dem Verschwinden seiner Tochter und schwört Vergeltung für ihren Tod...
(Jungfrukällan, 1960).