Run and Gun (englisch
run and gun "laufen und schießen") bezeichnet ein
Actionmotiv, bei dem Figuren sich unter anhaltendem Waffeneinsatz schnell durch Räume oder Gelände bewegen, ohne feste Deckung oder längere Feuerstellung. Der Filmset verbindet dieses Motiv mit hohem Erzähltempo, bewegter
Kameraführung und dicht montierten Verfolgungs- und Schusswechseln. Der dystopische Actionfilm
HardcoreHardcore (2015)
90 min • ø-Rating: 6.0
Von: Ilya Naishuller
Mit: Andrei Dementiev, Sharlto Copley, Danila Kozlovsky
Eben noch auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, im nächsten Moment als kybernetisch aufgemotzte Kampfmaschine auf der Suche nach der eigenen Identität und den Entführern seiner Frau Estelle: Für Henry kommt es im futuristischen Moskau hammerhart. Lediglich unterstützt durch den schrägen Jimmy, muss er es nicht nur mit Heerscharen namenloser Söldner aufnehmen, sondern auch deren psychopathischen Boss Akan in die Schranken weisen, der eine Armee biotechnisch aufgerüsteter Soldaten produzieren will. Getreu dem Motto "Blut schlucken und schlucken lassen" bleibt Stehaufmännchen Henry nichts anderes übrig, als bis zum finalen "Game Over" auch den letzten der "Scheißkerle" endgültig plattzumachen.
(Hardcore Henry, 2015) überträgt
Run and Gun in die
Ego-PerspektiveDie Egoperspektive (von lateinisch ego "ich" und perspicere "hindurchsehen", auch Point-of-View oder First-Person-Perspective) bezeichnet eine Kameraperspektive oder Darstellungsform in visuellen Medien, bei der das Geschehen direkt aus dem subjektiven Blickwinkel einer handelnden Figur wiedergegeben wird. Durch die Egoperspektive verschmelzen die visuelle Wahrnehmung des Zuschauers oder Spielers und der Figur miteinander, was eine besonders unmittelbare Immersion sowie emotionale Identifikation ermöglicht. Typische Beispiele für den Einsatz einer durchgehenden oder dominierenden Egoperspektive sind der Actionfilm Hardcore (Hardcore Henry, 2015), der Kriminalfilm Die Dame im See (Lady in the Lake, 1947) sowie Videospiele wie Doom (1993).
, der Science-Fiction-Film
Edge of TomorrowEdge of Tomorrow (2014)
113 min • ø-Rating: 8.0
Von: Doug Liman
Mit: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson
In naher Zukunft beginnt eine insektenartige Alienrasse - die sogenannten Mimics, mit einer Invasion der Erde. Mit ihrer überlegenen Technologie zerstören die Mimics unerbittlich Städte und ganze Länder, das menschliche Militär ist so gut wie machtlos. Doch noch ist nicht alle Hoffnung verloren, denn die militärischen Kräfte der ganzen Welt haben sich verbündet, um in einer letzten Offensive gegen das übermächtige Alienheer in die Schlacht zu ziehen. In diesem gigantischen Selbstmordkommando findet sich auch der degradierte Lt. Col. Bill Cage wieder. Er stirbt während der Schlacht, aber unglaublicherweise erwacht er daraufhin wieder am Morgen desselben Tages.
(2014) strukturiert es als wiederholte Gefechtsfolge, und der Actionthriller
John Wick: Kapitel 4John Wick: Kapitel 4 (2023)
169 min • ø-Rating: 8.1
Von: Chad Stahelski
Mit: Keanu Reeves, Donnie Yen, Bill Skarsgård
Hagakure kommt aus dem Japanischen und ist eine Sammlung von Lektionen, Episoden und Aufzeichnungen des Samurais Tsunetomo Yamamoto, die Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Hagakure bedeutet dabei so viel wie "Im Schatten der Blätter", "Versteckte Blätter" oder auch "Hinter den Blättern" und fungierte als eine Art Ehrenkodex für Samurais. Wird John Wick sich also mit der Kultur der Samurais beschäftigen?
Der Auftragskiller John Wick setzt seinen Kampf gegen die "Hohe Kammer" fort, während das Kopfgeld auf ihn steigt. Er will die mächtigsten Spieler der Unterwelt ausfindig machen und reist von New York über Paris und Japan bis nach Berlin.
(John Wick: Chapter 4, 2023) verdichtet es zu langen, choreografierten Kampfpassagen.